Der Radl Check-up

Vorsicht! Hier kommt jetzt keine professionelle Radl-Schrauberanleitung zum Individualaufbau des eigenen Bikes. Hier geht`s um den schnellen Radl-Check vor und während jeder Tour, egal ob Tagestour oder mehrwöchige Reise. Wir zeigen ein paar Schritte und dazu passendes Werkzeug.

Welches Werkzeug?

Nachdem wir keine professionellen Schrauber sind, gibt`s nur eine Auflistung einiger ausgewählter Werkzeuge, die für die ersten Service-Schritte am eigenen Radl genügen sollten.

 

Trotzdem oder gerade deshalb ein wichtiger Tipp vorab:

Man kaufe sich lieber stückweise nur das jeweils benötigte Werkzeug für die eigene Werkstatt zusammen, anstatt gleich einen großen Angebotskoffer mit vielen, meist nicht nötigen Teilen zu erwerben. Oft enthalten diese recht preiswerten Werkzeugkoffer nur qualitativ minderwertige Werkzeuge, die in der Handhabung mäßig sind und beim Schrauben eher zu Frust als zum Erfolg führen. 

 

Die folgenden Bilder zeigen ein paar der nötigsten Werkzeuge, die man auf jeder längeren Radtour dabei haben sollte, im ersten Bild einzeln, im zweiten Bild platzsparend verpackt im Beutel dargestellt, u.a.:

  • Flickzeug mit Reifenhebern für einen Platten,
  • passender Reserveschlauch 
  • Nippelspanner für die Speichen (Foto mit dem silbernen Ring + dem roten Teil): hier zwei verschiedene Typen
  • Kettennieter 
  • Luftpumpe - unterwegs reicht die kleine Handpumpe
  • Kombizange
  • Imbusschlüssel
  • Schraubenschlüssel in der passenden Größe ( je nach Rad)
  • Schraubendreher
  • Kettenöl
  • Klebeband
  • Kabelbinder
  • evtl. Reservespeichen (v.a. bei Systemlaufrädern relevant!)

 

weitere wichtige Werkzeuge für Zuhause:

  • Standkompressor (Luftpumpe) mit Manometer
  • Kettenpeitsche und Spezialschlüssel zum Lösen des Ritzelpakets
  • Drehmomentschlüssel (unerlässlich zum sauberen Arbeiten, vor allem bei Karbonteilen, aber auch bei allen Schraubverbindungen, die ein präzises Drehmoment erfordern, wie z.B. bei einer Vorbauklemmung)

 

Eine Kurzbeschreibung der Werkzeuge für die Tour gibt`s in der Rubrik "Werkzeug fürs Radl".


Antriebspflege

Kette reinigen

Am einfachsten nimmt man einen alten Baumwolllappen in die eine Hand (alte Socke oder ein ausrangiertes T-Shirt) und dreht mit der anderen die Kurbel langsam rückwärts. Dabei zieht man die Kette durch den Lappen und wischt so den Dreck ab.

Ist die Kette recht dreckig, kann das einige Minuten dauern. Man sollte die Kette solange abwischen, bis sie äußerlich sauber und trocken ist.

Kette reinigen, Baumwolllampe, Kurbel, Dreck abwischen

Schaltwerk & Kettenblatt

Jetzt werden die Leit- und Schaltröllchen des Schaltwerks vom Schmutz befreit.

 

Anschließend sollte man auch die Kettenblätter sauber abwischen. Dazu einfach den Lappen wiederholt zwischen den Kettenblättern vorne durchziehen.

Schaltwerk, Kettenblatt, Schaltröllchen reinigen

Einölen

Zum Schluss wird die Kette leicht eingeölt. Dazu die Ölflasche oben auf die Kette aufsetzen und die Kurbel langsam rückwärts drehen, bis alle Glieder der Kette gleichmäßig geölt sind.

Etwas abwarten, dann über-schüssiges Öl abwischen.

Kette ölen, Kurbel drehen, Ölflasche; Kettenöl

So gehts weiter...

Für die schnelle Pflege des Antriebsstrangs genügen diese oben genannten Schritte in der Regel.

 

Jetzt am besten Einmalhandschuhe (z.B. aus dem Drogeriemarkt) anziehen.

Ist der Antrieb richtig verschmutzt, sollte man zusätzlich noch den Umwerfer (bewegt die Kette vorne über die Kettenblätter) sauber abwischen. Außerdem sind die Ritzel (Zahnräder am Hinterrad) gründlich zu reinigen. Dazu baut man das Laufrad aus, klemmt es sich zwischen die Beine und nimmt wieder einen Baumwolllappen zur Hand. Am bequemsten gelingt dies im Schneidersitz auf dem Boden sitzend, oder man hat eine Werkbank zur Ablage des Laufrads und arbeitet im Stehen.

Den Lappen fädelt man zwischen die einzelnen Ritzel und zieht ihn Stück für Stück durch, bis sämtliche Ritzel wieder blitzblank glänzen. Dies ist unter Umständen recht zeitaufwändig und evtl. braucht man für hartnäckigen Schmutz zwischen den Ritzen anfangs einen kleinen Schraubendreher, um ihn herauszupulen. 

 

Das Ergebnis eines perfekt gepflegten Antriebs lohnt sich aber immer, die Kette läuft leise und die Schaltvorgänge klappen präzise.

Achtung Fehler!

Achtung, bitte verwende NIEMALS eine Reinigungslösung oder einen Hochdruckreiniger mit scharfem Wasserstrahl zum Reinigen des Antriebs! Beides führt dazu, dass die Kette komplett entölt/entfettet wird, d.h. auch zwischen den Bolzen und Kettengliedern. Einfaches Einölen reicht anschließend nicht mehr aus. Wasser und Staub können eindringen, die Kette beginnt zu Rosten und der Schmutz führt zu enormen Verschleiß, evtl. ist die Kette auch gleich im Eimer.

Deshalb: lieber die schonende Methode mit dem Baumwolllappen regelmäßig anwenden.

 

Ein scharfer Wasserstrahl kann auch Lager und Gelenke entfetten und somit können Wasser und Schutz eindringen und diese zerstören. Deshalb gilt auch für Schmutz am restlichen Fahrrad: Einfach mit lauwarmen Wasser, evtl. mit einem Tropfen Spülmittel versehen, Schweiß und Schmutz mit einem Schwamm von Hand abwaschen, trocknen lassen und anschließend alle bewegten Teile am Rad wieder leicht einölen.

Kette Reinigen, ölen & Kettenverschleiß Testen

Alle paar Hundert Kilometer sollte zudem der Kettenverschleiß geprüft werden. Je nach Belastung und Qualität hält nach unserer Erfahrung eine Kette zwischen 2000 und 6000km. 

 

Am  einfachsten die Kette durch einen Baumwolllappen (alte Socke oder T-Shirt) ziehen, während man an der Kurbel langsam rückwärts dreht. Anschließend noch die Röllchen am Schaltwerk abwischen und die Kette wieder leicht einölen.

Kettenverschleiß testen, Verschleißlehre

Zur Pflege der Kette gehört in regelmäßigen Abständen auch das Ritzelpaket. Dieses muss, genau wie die Kette, mit einem Baumwolllappen gereinigt werden, bis es wieder metallisch glänzt (siehe oben).

 

Sind einzelne Ritzel verschlissen, so muss meist das gesamte Ritzelpaket getauscht werden, da die Ritzel oft zu einem Paket zusammengenietet sind. Man erkennt dies optisch recht gut, wenn man ein neuwertiges Ritzelpaket daneben hält. Alte Ritzel weisen spitze Zähne auf, neue sind deutlich breiter. Wenn bereits die Kette beim Treten über die Ritzel springt, ist es viel zu spät. Dann müssen normalerweise Ritzel, Kette und Kettenblätter getauscht werden, mitunter eine teure Angelegenheit.

 

Zur Demontage des Ritzelpakets benötigt man die zwei rechts abgebildeten Werkzeuge. Zuerst das Hinterrad ausbauen, dann mit der Spezialnuss den Verschlussring (siehe Foto unten) auf dem Ritzel lösen und mit der Kettenpeitsche dabei gegenhalten.

 

Ritzelpaket, demontiert

Das Foto links zeigt ein demontiertes Ritzelpaket mit dem oben aufliegenden Verschlussring. Dort oben wird die Spezialnuss eingesteckt, dann die Kettenpeitsche auf ein großes Ritzel auflegen und man kann zuerst den Verschlussring lösen und dann das gesamte Ritzelpaket von der Nabe von Hand abziehen.

Spezialnuss und Kettenpeitsche


Bremsen-Check

Bremsen einstellen & Beläge prüfen

Je nach Bremssystem (Scheiben-/Felgenbremse, hydraulisch/ mechanisch) und Hersteller ist unterschiedlich vorzugehen, daher kommen hier nur Basistipps als Anregung.

 

Jede Bremse ist regelmäßig zu prüfen. Vor größeren Touren sollten die Beläge überprüft werden, um böse Überraschungen bei einer Abfahrt zu vermeiden. Sind die Beläge verschlissen, müssen sie getauscht werden. Je nach Bremssystem ist das etwas unter-schiedlich, bei älteren Bremssystemen auch mühsam. Vor allem das anschließende Einstellen der Beläge zur Bremsscheibe bzw. zur Felge erfordert manchmal etwas Geduld. 

 

Welches Bremssystem besser ist, ist Ansichtssache und hängt immer vom Einsatzzweck ab. Grundsätzlich sind hydraulische Scheibenbremsen inzwischen Stand der Technik, nicht nur am MTB, sondern auch an fast allen anderen Bike-Kategorien. Sie haben die beste Bremskraft, gerade bei Schmutz und Regen. Klassische mechanische Kantileverbremsen (Beläge im Foto rechts oben) oder V-Brakes lassen sich dafür auch während einer Tour ohne Spezialwerkzeug relativ problemlos warten.

 

Das Foto rechts zeigt oben ein Paar verschlissene Bremsbeläge für eine mechanische Scheibenbremse. Zum Vergleich sind darunter die neuen Beläge mit Sicherungssplint und neuer Distanzfeder abgebildet.

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Bremsbeläge mechanische Scheibenbremse TRP Spyre


Rad & Reifen

Reifen und Schläuche

Reifen

Regelmäßig sollten die Reifen auf sichtbare Beschädigungen wie z.B. Schnitte durch Glasscherben geprüft werden. Geht ein Schnitt bis auf die Karkasse durch oder ist der Reifen einige Jahre alt und abgefahren, sollte man ihn tauschen - genau wie bei einem Autoreifen.

Tipp: Leiste dir für eine "richtige" Tour unbedingt einen hochwertigen Reifen. Der ist zwar teurer, bietet allerdings eine erheblich bessere Performance als die billigen Einstiegsmodelle, Stichwort Grip, Rollwiderstand, Bremsen usw..

 

Schlauch & Felgenband

Auch einen zum Reifen passenden Reserveschlauch sollte man immer dabei haben, auch hier gilt, lieber Qualität nehmen. 

Tipp: Bei der Erstmontage sollte man Zuhause den Schlauch mit etwas Talkumpulver einreiben, das gibt`s z.B. im Drogeriemarkt, damit der Schlauch und Reifen nicht zusammenkleben und der Reifen später geschmeidiger abrollen kann.

Auch ein exakt zur Felge passendes, hochwertiges Felgenband ist essentiell, da sonst die Gefahr von Reifendefekten besteht - alles schon selbst erlebt :-(. Im Zweifelsfall einfach im Fachhandel beraten lassen.

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Ist Tubeless besser als mit Schlauch?

Hier gibt es unterschiedliche Meinungen für die Praxis. Auf dem Prüfstand und der Rennstrecke ist die Variante, bei der statt einem Schlauch nur Dichtmilch eingefüllt wird, besser was Rollwiderstand, Durchschlagsschutz und Gewicht angeht. Nötig ist dazu die kompatible Felge sowie der entsprechende Reifen. Hat man dann unterwegs doch mal einen Platten, benötigt man diese Dichtmilch, außerdem eine spezielle Pumpe, die genügend anfänglichen Luftstrom erzeugt, damit der Reifen wieder auf die Felge springt. Zudem muss die Dichtmilch alle paar Monate erneuert werden, während ein Schlauch Jahre halten kann.

Luftdruck prüfen - wieviel muss eigentlich rein?

Euer Radl freut sich sehr, wenn Vielradler am besten jede Woche (oder zumindest einmal im Monat) der Luftdruck geprüft wird. Wenn man keine eigene Luftpumpe mit Manometer hat, kann man zum Lufttanken auch zur Tankstelle düsen.  

 

Auf Dauer nervt das und so empfiehlt sich die Investition in eine gute Standpumpe mit Manometer.

Der richtige Luftdruck steht auf der Reifenflanke und sollte je nach Untergrund und Beladung (Fahrer und Gepäck) des Rades angepasst werden. Grundsätzlich gilt, offroad eher mit dem Minimalluftdruck, onroad mit dem Maximalluftdruck fahren, um den bestmöglichen Leichtlauf zu erreichen. Ja, du hast es richtig verstanden, ein Reifen mit wenig Luft rollt im Gelände leichter als einer mit maximalem Luftdruck!

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Achter im Laufrad oder Speichenbruch

Hat das Laufrad einen Achter, so kann man es mit etwas Geduld und Geschick auf Tour meist selbst einstellen. Dazu benötigt man vor allem einen Nippelspanner, um die Speichenspannung einzu-stellen. Dies im Detail zu erklären würde länger dauern und ist komplex, nicht umsonst gilt der Laufradbau als eine Kunst. Im Zweifelsfall sollte man lieber zum Fachhändler gehen und das Laufrad zentrieren lassen, statt die eigenen Nerven zu strapazieren. 

Bei einem Speichenbruch während der Tour muss man aber meist selber ran. Blöderweise passiert dieser meist auf dem stärker belasteten Hinterrad und dann auch noch auf der Seite, auf der die Ritzel stecken - sonst wär`s ja zu einfach!

 

Kurzanleitung zum Beheben dieses Worst-Case-Defekts:

  • Laufrad ausbauen
  • Reifen und Schlauch demontieren
  • Felgenband entfernen
  • Ritzel demontieren
  • die defekte Speiche herausschrauben
  • neue (Reserve-) Speiche an der Nabe einfädeln und mit dem Nippelspanner festziehen.
  • Prüfen der Speichenspannung der restlichen Speichen des Laufrades
  • Felgenband wieder auf der Felge befestigen (ggf. ein neues aufkleben)
  • Reifen und Schlauch montieren und
  • das Laufrad wieder einsetzen, ggf. die Bremse nachstellen.
Nippelspanner Speichen Fahrrad


Lagerspiel am Steuersatz prüfen

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Ab und an sollte man auch das Lagerspiel am Steuersatz prüfen, d.h. das Spiel zwischen Steuerrohr und Gabel (dort wo die zwei Finger im Bild liegen).

 

Dazu nimmt man das Rad zwischen die Beine, zieht man mit der einen Hand die Vorderradbremse, und legt zwei Finger auf den Spalt zwischen der Abdeckkappe des Lagers oben und dem Steuerrohr. Dann das Rad langsam vor und zurück bewegen. Spürt man ein Wackeln oder hört gar Geräusche, dann ist das Lagerspiel zu groß. Lässt sich der Lenker hingegen nur gegen einen Widerstand drehen oder bleibt sogar im ausgelenkten Zustand stehen, dann ist das Lagerspiel zu gering.

 

Eingestellt wird das Lagerspiel mit der Imbus-Schraube in der Abdeckkappe oben (Schraube in der Mitte des weißen Rings oberhalb der zwei Finger). Hier muss man behutsam vorgehen und in Viertel-Umdrehungen die Schraube fester ziehen bzw. lockern. Anschließend wieder das Lagerspiel überprüfen. Dies wiederholt man so lange, bis kein spürbares Lagerspiel mehr vorhanden ist.

 

Fühlt man beim Verdrehen des Lenkers hingegen leichte Vibrationen bzw. fühlt es sich so an, als ob Sand im Lager wäre und es rau läuft, dann sind die Lager entweder verschmutzt oder sogar verschlissen und müssen neu gefettet bzw. getauscht werden.

Tutorials dazu finden sich im Netz genügend, so dass wir hier nicht  weiter darauf eingehen.

Wer sich nicht sicher ist ist, ob sein Steuersatz richtig eingestellt ist, der sollte sich an die Radlwerkstatt seines Vertrauens wenden. 


Tipp:

Prinzipiell empfehlen wir für die Arbeit mit Schraubverbindungen am Radl einen Drehmomentschlüssel zu verwenden. Nur so ist bei wichtigen Bauteilen wie z.B. den Schraubverbindungen zur Klemmung des Vorbaus sichergestellt, dass das richtige Anzugsmoment für die Schrauben eingehalten ist.  

Das Sprichwort: "Nach fest kommt ab!" illustriert die Problematik recht treffend. Einen kleinen Schraubenkopf hat man schneller abgedreht, als man denkt. 


Stichwort: Winterpflege

Ja, wir fahren das ganze Jahr Rad, auch im Winter - der hierzulande manchmal seinem Namen keine Ehre macht. Matsch, Regen, Schnee, Splitt auf den Straßen und am schlimmsten: Salzwasser durch das Streusalz strapazieren jedoch jedes Rad. Deshalb heißt es das Radl regelmäßig pflegen, viel öfter als in der schönen Jahreszeit. Die Industrie bietet hier viele (und teure) Produkte an, die sicher ihre Berechtigung haben.

 

Die besten Erfahrungen haben wir mit dieser einfachen und sehr preiswerten Reihenfolge gemacht:

  1. Das Rad regelmäßig mit warmem Wasser, darin ein Tropfen Spülmittel als Fettlöser, und einem Schwamm gründlich abwaschen. Bei Sauwetter und Offroad-Einsatz ist das u.U. nach jeder Tour nötig. Dann mit klarem Wasser nachspülen.
  2. Das Rad Abtrocknen lassen.
  3. Kette+Antrieb reinigen (Beschreibung siehe oben) und neu einölen.
  4. Für Perfektionisten: Rahmenteile mit Hartwachs oder Sprühwachs behandeln (ähnlich einer Autopflege). So haften Schmutz und Salz deutlich schlechter und lassen sich auch leichter entfernen. Aber Vorsicht: Es darf kein Wachs auf die Bremsen + Bremsbeläge, Bremsscheiben bzw. bei Felgenbremsen auf die Bremsflanken der Felgen geraten. Sollte es doch passiert sein, dann müssen bei Scheibenbremsen meist die Bremsbeläge getauscht werden und die Bremsscheiben mit einem Entfetter (Waschbenzin) gereinigt werden. Normale Gummibremsklötze kann man mit feinem (!) Schleifpapier vom Wachs oder Dreck befreien, indem man sie vorsichtig anschleift und die Bremsflanken der Felgen wiederum mit einem Entfetter reinigt.

Fehlt noch was?

Das korrekte Einstellen der Kettenschaltung wäre so ein weiterer Fall, hierzu finden sich aber im Netz viele gute Videos und Anleitungen.

In diese Rubrik könnte man noch ewig viel reinpacken. Hierzu gibt`s jedoch schon jede Menge guter Videos und Anleitungen im Internet. Deshalb beschränken wir uns auf die wichtigsten Handgriffe und Tipps - zumal wir, wie bereits erwähnt, keine professionellen Schrauber sind!